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Auch in diesem Jahr werden wir wieder mit den beiden Segelyachten „SY Pantagruel" und "SY Maximia" zu gemütlichen Segelreisen auf der Ostsee unterwegs sein und dabei bis zu den finnischen Åland-Inseln gelangen.
Die beiden 18 und 20 m langen Yawls von 1920 und 1964 bieten Reisen der besonderen Art: eine Kombination aus sportlichem und traditionellem Segeln. Sie ist von Bauart und Austattung bestens für Seereisen geeignet. Die meisten Törns unternehmen wir mit beiden Booten, dadurch entsteht oft eine spannende „Regatta"-Atmosphäre.
Erfahrung als Segler ist nicht erforderlich, allerdings erwartet der Skipper von den Mitseglern die Motivation, sich während der Seereise als Crewmitglieder an den seemännischen Arbeiten an Deck, bei der Navigation, beim Steuern und in der Pantry zu beteiligen. Oft führen am Ende des Törns die Crewmitglieder das Schiff nahezu selbständig.
Törnverlauf:
Schären und Åland-Inseln: - Im Juli und August ist Stockholm unser Ausgangshafen – an sich schon eine Reise wert. Unsere Törns führen in kurzen abwechslungsreichen Tagesreisen in die einzigartigen Inselwelt der Åland-Inseln. Diese autonome Provinz Finnlands besteht aus über 10.000 felsigen Inseln, von denen nur 80 bewohnt sind. Als größtes Inselarchipel Europas gehören sie zu den landschaftlichen Höhepunkten Skandinaviens. Die in der Eiszeit entstandenen Schären bestehen aus abgeschliffenen Granithügeln, die fast immer auf einer Seite sanft ansteigen und auf der anderen steil abfallen. Auf den südlichen Inseln finden wir noch dichte Wälder, auf den kargen nördlichen Schären wachsen nur noch Flechten und Heidekraut. Das Schärenfahrwasser bietet eine navigatorisch anspruchsvolle Herausforderung für jeden ambitionierten Segler. Hier stößt man auf Dörfer und Städte, die bis ans Wasser gebaut wurden. Die lange Seefahrtsvergangenheit der 25.000 Einwohner kann man in circa 20 großen und kleinen Yachthäfen kennen lernen. Für unvergessliche Ankernächte können wir aber auch eine der unzähligen geschützten und einsamen Buchten ansteuern.
Dänische Südsee: - Im Frühjahr und September erkunden wir das wunderschöne dänische Inselmeer mit netten Fischereihäfen und idyllischen Ankerbuchten mit meist super Segelbedingungen. Das Dansk Sydhav (= dänisches Südmeer) ist für viele Segler ebenso schön wie die exotischen Gewässer in der Südsee, auch navigatorisch ist das Gebiet recht anspruchsvoll. Ausgangshafen ist hierbei die Stadt Eckernförde an der deutschen Ostseeküste.
Oneway-Törns: - Rechtzeitig zum Mittsommernachtsfest segeln wir von Eckernförde aus zu den schwedischen Ostschären und nach Stockholm. Wir planen Stopps auf den großen Ostseeinseln Bornholm, Oeland und Gotland. Auch auf der Rückreise soll es entspannt zugehen, wir segeln in zwei Etappen über Kopenhagen zurück nach Eckernförde. Bei unseren Oneway-Törns segeln wir viele Meilen entlang der aufregenden Ostseeküste.
Die Yachten:
Die SY Pantagruel beeindruckt mit den eleganten, klassischen Linien einer sportlichen Yacht von 1920 und einem
klaren, großzügigen Decksplan. Der anspruchsvolle Mahagoniausbau der 18,50 m langen Yawl bietet Raum für bis zu 9 Crewmitglieder in fünf Kammern. Im Achterschiff befindet sich backbord der Navigationsbereich, davor die umfangreich ausgestattete Pantry, steuerbord eine Kabine für zwei Personen und eine Sanitärzelle. Mittschiffs liegt die urige Messe mit zwei Sitzgruppen. Im Vorschiff befinden sich eine Doppel- und eine Viererkammer, dazu eine weitere Sanitärzelle.
weitere Details zur Pantagruel
Die SY Maximia wurde 1964 in Bremen für H.J. Kuhlenkampf gebaut. Die schnittige 12m lange Stahlyacht ist als Yawl getakelt. Durch geschicktes Trimmen des Besansegels am hinteren Mast ist es möglich die hervorragenden Selbststeuereigenschaften
des Klassikers zu nutzen. Das Boot segelt als Langkieler mit 2.90m Breite schnell und hoch am Wind und lässt sich auch bei schwereren Bedingungen aus dem ca. 2m langen Cockpit mit der Pinne sicher steuern.
weitere Details zur Maximia
Eine komplette Sicherheitsausrüstung sowie eine umfangreiche Navigationsausrüstung
inkl. Autopilot sind für beide Yachten selbstverständlich.
Leben an Bord:
Auf unseren Yachten Pantagruel und Maximia gibt es Einzelkojen und im Vorschiff eine Doppelkoje für zwei Personen. Die einzelnen Räume der Yachten sind offen miteinander verbunden, das gibt mehr Raumgefühl, ermöglicht allerdings nur eine reduzierte Privatsphäre durch Vorhänge vor den Kojen. Stelle dich bitte darauf ein, dass ihr auf einer sportlichen Fahrtenyacht recht eng und nicht mit Platz wie auf einem Kreuzfahrtschiff lebt.
Für das Zusammenleben an Bord (Kochen, Putzen, Einkaufen...) sind alle Teilnehmer in gleichem Maße zuständig. Jedes Crewmitglied ist verpflichtet, sich in gewissem Rahmen an der Führung des Schiffes zu beteiligen und trägt Verantwortung für Alle. Jeder wird in das Wachsystem und in die Bordroutine
mit eingebunden.
Abgesehen von vielleicht mal einem Nachttörn verbringen wir die Nächte in einem Hafen oder ankernd in einer
Bucht. Im Hafen können wir die Vorräte, Frischwasser, Diesel auffüllen, meist ausgiebig duschen und abends die
Hafenmeile unsicher machen. In Buchten finden wir i.d.R. mehr Natur und Idylle.... und mal eine Ankerwache im
Mondschein hat auch ihren Reiz.
Die Crew legt am ersten Tag die Bordkasse an, in die zu gleichen Teilen eingezahlt wird und die eine
Gemeinschaftskasse darstellt. Der Betrag richtet
sich nach dem Verbrauch und dem Bedarf der Crew. U.a. werden aus der Bordkasse die gemeinsame
Verpflegung, Diesel, Gas und Hafengebühren bestritten. Die Höhe der Bordkasse hängt von den Ansprüchen,
der Zahl der Hafentage und davon ab, ob ihr auf dem Boot esst oder lieber öfters individuell zahlend essen geht.
Die „besonderen“ Getränke an Bord und das „Extra-Futter“
(die besonders gute Flasche Wein, die Schokoladen etc.) fallen i.d.R. nicht unter „Bordkasse“ und werden individuell eingekauft. Der Skipper wird nach Seemannsbrauch aus dieser Kasse an Bord mitverpflegt.
Letztendlich entscheiden auch Wind und Wetter, wie die Reise verläuft. Bei Sturm, aufgrund technischer Defekte oder
aus anderen Sicherheitsgründen kann ggf. nicht ausgelaufen werden.
Singletermine:
Einige Termine sind für Singles und Alleinreisene reserviert (siehe Termintabelle).
Anreise zu den Ausgangs-/Endhäfen:
Eckernförde ist am besten mit der Bahn zu erreichen, hier empfehlen wir
unsere flexiblen und preiswerten
RIT-Bahnfahrkarten für maximal 110 €, inclusive ICE, keine Zugbindung.
Kopenhagen ist gut mit der Bahn erreichbar, es gibt Nachtzüge ab München, Köln und Basel mit vielen Zustiegsmöglichkeiten unterwegs sowie Tagverbindungen mit EC/ICE ab Hamburg.
Stockholm kann auch mit der Bahn erreicht werden, je nach Heimatbahnhof ist
2 bis 4 mal Umsteigen nötig; die Fahrt dauert bis zu 20 Stunden,
wobei ein Nachtzug eingeplant werden kann. Fahrplanauskunft unter www.bahn.de.
Schneller, aber auch umweltschädlicher, gehts mit dem Flugzeug, in Frage kommen:
Ryanair: www.ryanair.com, ab Hahn (Zubringerbusse ab Frankfurt/Main, Mainz, Köln, Bonn, Koblenz und Trier), Weeze (70km von Düsseldorf) oder Lübeck.
TUI-Fly: www.tuifly.com ab Hannover oder Stuttgart.
Germanwings: www.germanwings.de, ab Köln/Bonn oder Berlin-Schönefeld.
Ansonsten gibt es noch den Bus von Eurolines, z.B. ab Frankfurt in 25 Stunden über Nacht hin- und zurück für 166 €. Fährt ab vielen deutschen Städten, Informationen und Buchung bei www.touring.de.
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