Startseite>>>Inselwanderung auf Kythira
Nach Oben

Kontakt:

Inselwanderung auf Kythira

Reisegruppe überquert einen kleinen Fluss
Aussicht aufs türkise Meer
Blick über die Insel auf das Meer
Wanderung zum Berg der Insel Kythira
Die ersten Blumen blühen
Häuser in den Bergen
Granatäpfel wachsen in den Bergen
Kleine verwinkelte Wege durch die Griechischen Städte
Der Boden von Kythira
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
Reisegruppe überquert einen kleinen Fluss
Aussicht aufs türkise Meer
Blick über die Insel auf das Meer
Wanderung zum Berg der Insel Kythira
Die ersten Blumen blühen
Häuser in den Bergen
Granatäpfel wachsen in den Bergen
Kleine verwinkelte Wege durch die Griechischen Städte
Der Boden von Kythira
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
© mixtour
Inselwanderungen: Reisen in kleinen, individuellen Gruppen.

• Aktivurlaub
• Wandern auf der griechischen Insel Kythira
• Ionische Inseln
 
Rund um die Reise
Aktiv im Urlaub
Anreise
Termine

Auf Hirten- & Ziegenpfaden durch die griechische Inselwelt


In der Geschichte ist Kythira die Insel der Purpurherstellung, in der Mythologie die Insel der Aphrodite. Die Herstellung des Purpurs, als auch der Kult um die Göttin haben ihren Ursprung wohl bei den Phöniziern. Im 18. Jhd. war Kythira als Insel der Liebe ein bewegtes Thema. Der französische Maler Antoine Watteau malte die berühmt gewordene Phantasielandschaft "Einschiffung nach Kythira" 1710, 1717 und 1720, die bei jeder Neuauflage prächtiger wurde und ein jeweils grösseres Gefolge vom geflügelten Eroten hatte..

Mit damaligen oder heutigen Verhältnissen hat dies kaum zu tun. Allenfalls die Natur macht der Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit alle Ehre. Überall wo die Landwirtschaft aufgegeben wurde wuchert die Pflanzenwelt so stark, dass es nur noch wenige begehbare Esels- und Ziegenpfade gibt. Dass der Boden, wie bei den meisten Reisejournalisten zu lesen ist, von Natur karg sei, ist zumindest für mich nicht nachvollziehbar. Würde man auf das immer noch beliebte Abbrennen von Büschen verzichten, so würde Kythira in 30-50 Jahren die Insel der Eichen sein, was sich besonders im Norden zeigt. Außerdem ist in der Statistik nachzulesen, dass Kythira bis ca 1946 etwa 15.000 Menschen ernährte, nur halt nicht nach heutigen Lebensstandard. Heute bewohnen noch 3000 Insulaner Kythira, das von den Venezianern Cergio genannt wurde. Dagegen befinden sich die meisten Kythiräer und ihre Nachkommen in Australien und Amerika.

Die erfolgreiche Auswanderung in alle Länder der Erde, ist eher eine langfristige Folge der guten Verwaltung durch die englische Herrschaft über Kythira im 19.Jhdt. Trotz anfänglichem Widerstand der Bevölkerung gelang es ein Schulsystem einzurichten. Damals hatte Kythira drei Sitze im Parlament der jonischen Inseln, das von den Engländern ins Leben gerufen wurde. Die Architektur, besonders der Hauptstadt von Kythira, ist von den Venezianern geprägt, die Kirchen von den Byzantinern. Da sich die meisten Kirchen in Privatbesitz befinden, sind die darin eingeschlossen Wandmalereien leichter im Museum von Livadi zu besichtigen. Die Namen der Dörfer enden im Wortlauf häufige auf "ianika" und haben als Basis einen venezianischen Familiennamen, nämlich den der Gründern oder Besitzer. Die Feudalzeit endete 1800 mit einem Aufstand, nachdem die Republik Venedig sich Napoleon ergeben hatte. Nach der Kapitulation der Franzosen 1807 waren die Engländer die neuen Herren und ließen das venezianische Feudalsystem fallen. Ende des 19.Jhdt. wurde Kyrhira und die jonischen Inseln mit Griechenland vereinigt. Die unter den Engländern bestehende Selbstverwaltung wurde aufgegeben.

Heute sucht die Insel ihre Zukunft im Tourismus, die Zahl der Touristen ist noch sehr klein. An der byzantinischen Ruinenstadt Paleochora, die über einer Schwindel erregenden Schlucht gebaut ist sowie der Schlucht von Milopotamos mit ihren alten Wassermühlen, haben wir ein paar Wanderer getroffen. 


Reiseverlauf
1) Ankunft per Schiff oder Flugzeug.
2) Mount Elesa: Kapelle - Agios Dimitrios nach Chora aussen
3) Kato Livadi nach Chora mit Abschluss in Kapsali
4) Agios Georgios - Avlemonas
5) Mitata - Paleopolis - Avlemonas
6) Rizes - Milopotamos - Burg, Wassermühlen - Milopotamos
7) Ruhetag
8) Potamos - Pelagia - Kaki Langada
9) Paleochora über Agia Pelagia
10) Potamos Stavil - Petrouni - Prongi - Karavas
11) Karavas - Fluss - Plateia Ammos
12) Platia Ammos - Faros - Karavas
13) Potamos - Logothetianika
14) Tag zu freien Verfügung
15) Heimfahrt

Im Frühjahr erreichen wir nur bei zusätzlichen Wanderungen einen mittleren Schwierigkeitsgrad mit 2-6 Std Wanderzeit. Nach wie vor ist gleichzeitig ein leichtes bis sehr leichtes Wandern möglich (reine Wanderzeit 2-5 Std / maximaler Auf- und Abstieg je 200m, meistens über ungetärte Fahrwege: (leicht - sehr leicht durch Auslassen von Teilstrecken). Eine Liste mit Literatur zu den jeweiligen Themenkreisen erhalten Sie bei Ihrer Anmeldung. 


Tagesprogramm

1. Tag: Ankunft in Kythira 
Ankunft in Diakofti, die Unterkünfte (1 Woche im Norden, 1 Woche im Süden) liegen jeweils nahe am Strand)

2. Tag: Mount Elesa: Kapelle - Agios Dimitros nach Chora
Der Mount Elesa ist Berg der Schutzheiligen von Kythira, einer frühen Märtyrerin. Ausgehend von der Kapelle Agios Dimitros erreichen wir die Hauptstadt der Insel, die sog. Chora von Kythira. Über ihr steht die venezianische Festung auf einem Felsen, dessen auslaufende Zacken steil ins Meer fallen. Den Nachmittag verbringen wir an dem Badeörtchen Kapsali. 

3. Tag: Kato Livadi - Chora mit Abschluss in Kapsali 
Vom byzantinischen Museum (Kato Livadi) begeben wir uns ein weiteres Mal, aber von einer anderen Seite, zur Chora. Unter uns grüßen venezianische Burggehöfte und schlanke Zypressen, bis die tiefe Schlucht auftaucht, über der sich die mächtigen Mauern der Venezianerburg erheben.
 
4. Tag: Agios Georgios - Avlemonas
Nicht weit von der byzantinischen Kirche Agios Georgios und seiner weiten Aussicht, befindet sich ein minoisches Höhenheiligtum auf 360 m. Unter uns befindet sich das venezianische Bollwerk und der Fischerhafen von Avlemonas, die auf die Ostküste ausgerichtet sind. Von den Cafés und Restaurants um den Hafen schauen Sie direkt aufs Wasser.

5. Tag: Mitata - Paleopolis - Avlemonas
Unterhalb von Mitata, liegen seine schönen Gärten in einer grünen Schlucht. Das Dorf war wie alle Dörfer der venezianischen Epoche befestigt, wobei die NAtur mittels tiefer Schluchten half. Piratenüberfälle waren bis ins 19. Jhd Gang und Gäbe im östlichen Mittelmeer. Verkauf in die Sklaverei das Los der unglücklichen Gefangenen. Die Piraterie ein internationales Geschäft, in dem edle Häupter wie die Vorfahren der Fürsten von Monaco direkt oder Päpste durch Ausrüstung und Finanzierung indirekt beteiligt waren.
Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Einwohner manchmal bis auf 500 Seelen sank. Teilweise war Kithira, besonders sein Nachbarinsel Antikythira ein Zufluchtsort von Piraten. Gegenüber von Mitata blicken wir auf den Felsen von Paleokastro dem antiken Burgberg von Paleopolis, der antiken Hauptstadt von Kythira, die sich am Meer befand und wo unsere Wanderung endet.

6. Tag: Rizes  -Milopotamos-Burg, Wassermühlen - Höhle Agia Sofia
Über verlassene Weiler kommen wir durch eine sanfte Hügellandschaft nach Milopotamos, dessen Burg die Ostküste bewehrt. 22 Wassermühlen drehten ihre Mahlsteine in der schattigen Schlucht von Milopotamos. Diese Art von Mühlen stammen aus der Zeit des Hellenismus. Der Besitzer einer restaurierten Mühle zeigt auch gern eine Handmühle, wie sie in homerische Zeit in Gebrauch war.

7. Tag: Ruhetag
Quartierwechsel in den Norden von Kythira. 

8. Tag: Potamos - Pelagia - Kaki Langada
Vom größten Ort der Insel, Potamos, wandern wir nach Pelagia. Unterwegs schauen wir über Terassen und Zypressen auf blaue Meer, wo sich die Küsten Peloponnes und die davor liegende Insel Elafonisos abzeichnen. Am Ende können wir einen Blick in die tief eingeschnittene Schlucht von Kaki Langada werfen, die uns noch am nächsten Tag begegnen wird.

9. Tag: Paleochora über Agio Pelagia
Von der Meereite her ist die Schlucht Kaki Langada nur für Kletterer passierbar. Dort wo sie Sich über 100m hohen Wänden teilt, hatten die Byzantiner ihre  beste Festung. Die einzig angreifbare Mauer war keine 30m lang. Paleochora ist wohl erst mit dem Gebrauch von Feuerwaffen durch den Piraten Chairedin Barbarossa 1538 erstürmt worden. Danach verlegten die Venezianer ihre wichtigste Burg, in die heutige Chora. Der schöne Ziegenpfad von dem Dörfchen Trifillianika endet an der byzantinischen Kirche Ag. Barbara, die noch vor der Festung steht. Der Sage nach soll es 365 Kirchen auf dieser Bergfestung gegeben haben. 

10. Tag: Potamos Stavil - Petrouni - Prongi - Karavas
Von Potamos aus führt uns eine Panoramawanderung über die Westküste von Kythira. Im Schatten der Bäume einer Schlucht zwischen den Weilern Stavli und Petrouni machen wie Piknik. Das Wasser der Quelle, deren Eisengehalt die Steine rötlich gefärbt hat, ist trinkbar. Auf dem Weg nach Prongi wechseln wir in das östliche Panorama, bis wir über Diakopouliana nach Karavas und seinem Dorfkafeneion gelangen.

11. Tag: Karavas - Fluss - Plateia Ammos
Vom Hügel von Karavas steigen wir hinab in ein schattiges Tal. Dort wartet auf uns ein muntere plätscherndes Bächlein sowie die Quelle des Amir Ali. Von da aus geht es nach Platia Ammos (Sandplatz), dem nördlichsten Dorf von Kythira, dessen Strände nur zur Hauptsaison belebt sind.

12. Tag: Platia Ammos - Faros - Karavas
Von Platia Ammos wandern wir zum Leuchtturm von Kythira, griechisch, Faros. Auf der folgenden Wanderung gelangen wir über die "Orangenquellen" zurück nach Karavas. 

13. Tag: Potamos - Logothetianika
Unsere letzte Wanderung führt uns über die Dörfer von Zaghlanikianika, der byzantinischen Kirche Agios Nikon nach Logothetianika, wo wir uns in einem schönen Gartenrestaurant niederlassen. 

14. Tag: Tag zur freien Verfügung
Wer die Westküste näher bestehen möchte, nimmt die Piste über Potamos - Stavli nach Lygia.

15. Tag:
Heimfahrt
Hinweis Anreise: Wie gestalte ich vorteilhaft eine Eigenanreise?

Mögliche Flughäfen - Häfen für Kythira (Beginn der Tour)

1- von Athen nach Kythira (Beginn der Tour)
2- Athen-Piraeus: Schiffsticket nach Kythira (Abfahrt Schiffe, siehe www.gtp.gr)
3- Sparta-Hafen: Githion (Peloponnes),
4- Neapolis (Peloponnes) täglich nach Diakofti
5- Kreta: Flug nach Chania o. Heraklion/ab Kissamos oder Rethymnon die Fähre nach Kythira

Die Anreise nach Kythira ist nicht ganz unkompilziert. "Wer das Bad außerhalb der Menge sucht, sollte sich von kleinen Mühen bei der Anreise nicht abschrecken lassen."
Wir raten Ihnen Ihre Reise möglichst früh zu buchen und bieten Ihnen an das Ankunftshotel auch schon einen Tag früher zu reservieren.



TERMIN
PREIS
PLÄTZE
08.06.2019 - 22.06.2019
Plätze
ab 925€

2 Wochen


= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Diese Reise ist auch einwöchig buchbar.

Leistungen

• 14x Übernachtungen in Doppelzimmer mit DU+WC
• Reichhaltiges Frühstück u.a. mit Obst, Nüssen und griechischem Yoghurt
• 11x reichhaltiges Piknik
• Gepäcktransport
• Erfahrene, deutschsprachige Wanderführung
__________________________________________________________________________

Nicht im Reisepreis inbegriffen
• Verpflegung außerhalb der angegebenen Mahlzeit
• Transfer vor Ort: 95 €
__________________________________________________________________________

Hinweis
Reise nur für mobile Reisende (ohne eingeschränkte Mobilität)
Bei Nichterreichen der Mindest Teilnehmerzahl kann mixtour die Reise nach Maßgabe des Gesetzes bis 31 Tage vor Reisebeginn absagen.

Vor Reisebeginn erhalten Sie eine kleine Ausstattungsliste, sowie Informationen zu griechischer Küche, Literatur sowie einfache Sicherheitsvorkehrungen beim Wandern, etc.

Reiseveranstalter: mixtour Partner
 

 

Ähnliche Reisen

Hier sehen Sie eine Auswahl ähnlicher Reisen zum Thema