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Packliste und Tipps für unsere Familiencamps

Was sollte Platz im Koffer finden?

Umweltzonen in Frankreich


Die Franzosen versuchen mit Umweltplaketten und entsprechenden Fahrverboten, dem Problem des erhöhten Feinstaubs entgegen zu treten. Jedes Fahrzeug fällt in eine von 6 Kategorien und benötigt eine Plakette, die die Zugehörigkeit zur jeweiligen Kategorie anzeigt. Auch ausländische Touristen benötigen diese Plakette. Fahren Sie in eine Umweltzone und haben die Plakette nicht, wird bei einer Kontrolle ein Bußgeld fällig. In einem zweiten Schritt werden in diesen Umweltzonen dann Fahrverbote für bestimmte Plaketten ausgesprochen. Fahren mit fehlender oder falscher Plakette bei einem Umweltalarm kann sehr hohe Geldbußen nach sich ziehen.

Es sollen in den nächsten Jahren viele dieser Umweltzonen entstehen, zurzeit betrifft das vor allem Paris, Lyon und Grenoble. Leider liegen die beiden Städte Lyon und Grenoble genau in den Routen zu unseren Provencecamps und Paris unter Umständen auf der Route zu den Surfcamps am Atlantik.

Wenn Sie Lyon nur passieren möchten, haben Sie kein Problem. Die Autobahnen und großen Nationalstraßen durch sowie rund um Lyon sind nicht Teil der Umweltzone und benötigen daher keine Plakette. Sie dürfen ohne Plakette allerdings nicht von der Autobahn abfahren.
Das gleiche gilt in Paris. Die Autobahnen rund um Paris sind nicht Teil der Umweltzone und somit bleibt erstmal alles beim alten. In den Bereich innerhalb des Boulevard périphérique dürfen Sie aber wieder nur mit Plakette.
Anders ist es in Grenoble. Die Autobahn führt dort durch den Talkessel, in dem Grenoble liegt und ist auch Teil der Umweltzone und somit plakettenpflichtig. Sie haben dort auch keine Möglichkeit, die Umweltzone zu umfahren. Es kann Ihnen darüber hinaus dort auch passieren, dass Sie ein zu altes Auto haben und in Grenoble nicht fahren dürfen. Wie und wo Sie darauf aufmerksam gemacht werden, können wir zurzeit nicht beantworten. Die Umweltzone umfasst mehr als das Stadtgebiet und scheint nicht ausgeschildert zu sein. Weitere Infos sollen noch bekannt gegeben werden.

Wenn Sie also unterwegs auf Staus reagieren möchten und die alternative Route über Grenoble nutzen möchten, müssen Sie auf der Webseite "Umweltplakette beantragen" eine Umweltplakette für Ihr Auto bestellen. Es dauert bis zu 30 Tage und kostet ca. 5 Euro, bis die Plakette bei Ihnen ist. (Wir haben das getestet und die Plakette kam nach 10 Tagen.) Sie können die Plakette nicht an der Grenze, an Tankstellen oder an Mautstationen kaufen. Der Erwerb ist ausschließlich online über diese Webseite möglich.

Fazit: Wenn Sie keine Plakette haben, können Sie nicht über Grenoble in unsere Camps fahren, sondern müssen an Lyon vorbei. Dort ist alles wie bisher, also keine Plakettenpflicht. Nur ins Stadtgebiet von Lyon können Sie ohne Plakette nicht mehr.

Alle Infos und Details finden Sie auf dieser Webseite.

Packliste


Wenn Sie einen Familienurlaub im Camp bei uns gebucht haben, kommt die Frage nach der Packliste und den Dingen, die Sie mitnehmen sollten. Die Vorfreude ist sicher groß und da wollen sie nicht auf die Reiseinformationen warten, sondern vielleicht schon lange vorher die Packliste sehen.

Mit dabei sein sollten:
Schlafunterlage wie eine Isomatte. Klassisch schlafen unsere Gäste während ihres Urlaubs auf der Isomatte. Hier haben sich die selbstaufblasbaren Thermarestmatten durchgesetzt. Luftbetten sind auch möglich. Diese sollten aber flach sein. Die Innenkabinen sind 180x200cm groß und verjüngen sich nach oben hin, so dass sehr hohe Luftbetten oder Luftmatratzen nicht mehr passen, selbst wenn die Grundfläche 180x200cm ist. Feldbetten sind oftmals zu lang für unsere Schlafkabinen. Wir testen für Sie noch einige Feldbetten aus, so dass Sie vielleicht in Zukunft hier eine Empfehlung lesen werden.
Schlafsack. Bitte einen normalen Schlafsack benutzen. Unsere Camps in der Provence liegen auf ca. 500 Höhenmetern und es kühlt sich abends ab, so dass man zwar angenehm in der Zeltkabine schlafen kann, aber nicht nur einen Hüttenschlafsack haben möchte. Auch in der Bretagne, auf Korsika oder in der Toskana sind normale Schlafsäcke empfohlen. Insbesondere wenn man plant mal eine Nacht am Strand zu schlafen oder gar eine Outdoorübernachtung geplant ist. Das ist auch der Grund, warum wir auch unseren Gästen im Bungalow/MobileHome einen normalen Schlafsack empfehlen.
Taschenlampe oder Zeltlicht. Außer im Abenteuercamp haben unsere Zelte keinen Stromanschluss. Stirnlampen haben sich in der Vergangenheit bewährt, jedoch kann auch ein Zeltlicht sinnvoll sein. Die Akkus hierfür können im Camp bequem geladen werden.
Warmer Pulli. Ein warmer Pulli ist beim Zelten niemals schlecht. Wenn Sie den ganzen Tag unter der sehr warmen Mittelmeer-Sonne aktiv waren, empfinden Sie die Nacht vielleicht kühler als gewohnt. Zudem kann vom Meer schon mal eine frische Brise wehen. In der Provence weht auch gern der Mistral, der von den Alpen herunterweht und die Temperatur merklich senkt. Im Bergsportcamp Slowenien ist sogar ein zweiter warmer Pulli sinnvoll.
Personalausweis oder Reisepass. Den müssen Sie natürlich im Ausland immer bei sich führen, er wird jedoch bei Reisen im Schengenraum gerne vergessen. Bitte beachten Sie, dass auch Ihre Kinder ihr eigenes Reisedokument benötigen. Einträge im Ausweis der Eltern wie sie vor 2012 üblich waren, gelten nicht mehr.
Europäische Krankenversicherungskarte, falls Sie gesetzlich krankenversichert sind. Mit dieser Karte (auf der Rückseite Ihrer Versicherungskarte) wird Ihnen im Ernstfall geholfen. Privatpatienten gehen in Vorleistung. In Frankreich gibt es eine zu bezahlenden Eigenanteil von 20% der Krankenhauskosten. Eigenanteile müssen vom Patienten selbst getragen werden. Bei vielen Ärzten, insbesondere Zahnärzten bekommen Sie eine Rechnung, weil diese keine "Vertragsbehandler" der deutschen Krankenkassen sind. Diese Rechnungen können Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen. In der Regel werden von diesen Rechnungen aber lediglich 20-30% erstattet. Es kann daher sinnvoll sein, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Ihre eigene Krankenkasse wird Sie umfassend beraten. Alle Angaben an dieser Stelle sind ohne Gewähr und hängen auch von der jeweiligen Krankenkasse ab. Tipp: Die ADAC-Mitgliedschaft oder der Besitz von Kreditkarten kann schon ggf. eine Rücktransportversicherung beinhalten.
ADAC-Versicherungskarte oder Auslandsschutzbrief für PKW-Fahrer. Eine Panne oder gar ein Unfall ist immer möglich und es hilft, wenn man weiß, an wen man sich im Ernstfall wenden kann. Eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub ist sicher teurer als ein Schutzbrief, was für Sie aber letztlich besser ist, müssen Sie im Einzelfall entscheiden. Einer der wichtigsten Unterschiede ist sicherlich, dass eine Mitgliedschaft personenbezogen ist, also auch für Mietwagen gilt. Ein Schutzbrief ist in der Regel Fahrzeugbezogen. Natürlich hoffen wir, dass Sie weder das eine noch das andere benötigen.
EC-Karte oder Kreditkarte. Mit beiden Karten bekommen Sie in unseren Zielgebieten am Geldautomaten Bargeld. Was für Sie günstiger ist, hängt von Ihrer Bank ab. Falls Sie ein Auto mieten wollen ist eine Kreditkarte zwingend erforderlich. Auch eine Hotelübernachtung läuft mit der Kreditkarte in der Regel einfacher.
Butterbrotdosen. Klingt ein bisschen spießig, ist aber wirklich hilfreich. Wir bieten in unseren Familiencamps ein reichliches Frühstücksbuffet, von dem Sie sich Essen für den Tag mitnehmen können. Viele Teenager im Wachstum brauchen alleine ganze Rollen von Frischhaltefolie in einem Urlaub auf. Deswegen haben sich die klassischen Butterbrotdosen in den letzten Jahren sehr bewährt, um die Baguettes und das Obst frisch zu halten.
Pro Person eine wiederbefüllbare Trinkflasche. Wir bieten Ihnen im Camp Wasser zum Kauf an, in der Regel in 1,5 Liter Flaschen. Wenn Sie uns helfen möchten den Müllberg etwas einzudämmen, bieten wir in der Provence auch 5 Liter Kanister an. Davon füllt sich jedes Familienmitglied das Wasser für den Tag ab. Das Wasser aus der Leitung ist auch Trinkwasser und Sie können sich auch dort bedienen. Auf Radtouren könne Sie auch die Trinkflasche an Brunnen wieder auffüllen.
Badesandalen. Für Strandtage oder Wassersport benötigen Sie Badesandalen. Flip-Flops eignen sich natürlich auch, um einfach nur nicht auf den heißen Sand treten zu müssen, jedoch sind sie beim Wassersport ungeeignet, weil sie im Wasser vom Fuß gleiten. Falls das Kanu umkippt oder Sie vom Surf/SUPbrett fallen, sind die Flip-Flops u.U. verloren. Sie bieten beim Sport dem Fuß auch keinen Halt. Je nach Gegebenheit kann man eventuell auch barfuss auf das Surfbrett oder das SUP-Brett steigen. In der Provence ist das wegen dem Kiesstrand nicht zu empfehlen.
Flip-Flops. Dennoch sind die Schuhe praktisch, wenn Sie entspannt im Camp laufen oder zum Duschen gehen.
Wasserschuhe. Für manche Sportarten sind echte Wasserschuhe wichtig. Auf Korsika zum Canyoning oder für die Gumpenwanderung und Jugendübernachtung sind die wichtig. Auch auf dem Surfbrett in der Provence kann das sinnvoll sein. Dabei muss es sich nicht um echte Wasserschuhe handeln, hier tut es auch ein alter Turnschuh. Die Schuhe werden aber mit Sicherheit nass und gehen möglicherweise auch kaputt. Das neueste Modell eignet sich daher wohl nicht.
Kletterschuhe (ggf.). In den Camps in denen wir Klettern anbieten (Korsika und Abenteuercamp) kann es sinnvoll sein, Kletterschuhe dabei zu haben. Falls Sie den Sport noch niemals ausgeübt haben, brauchen Sie sich nichts zu kaufen. Wir gehen auch von Anfängern aus und erklären alles von der Pike an. Um dann maximalen Spaß zu haben, benötigen Sie keine speziellen Schuhe. Haben Sie aber schon Kletterschuhe, bringen Sie diese mit. Unser Team wählt immer Kletterstellen aus, an denen auch Fortgeschrittene an ihre Grenzen kommen und ab einer gewissen Schwierigkeit, sind diese Schuhe von Vorteil. Aus hygenischen, logistischen und geruchsintensiven Gründen verleihen wir keine Kletterschuhe mehr. In beiden Camps können Sie aber Ihrer Motivation freien Lauf lassen und direkt vor Ort Schuhe kaufen.
Radlerhose, eigener Fahrradhelm (ggf.). In all unseren Familiencamps werden Mountainbike-Touren angeboten. Wenn Sie viel Fahrradfahren möchten, kann eine Radlerhose angenehm sein. Aus verständlichen Gründen verleihen wir keine Radlerhosen. Fahrradhelme verleihen wir. Falls Sie aber einen eigenen Helm haben und mit diesen lieber unterwegs sind, können Sie gern ihren eigenen Helm mitbringen.
Rucksack. Einen Rucksack dabei zu haben, ist immer gut. Zum Beispiel um die Familienverpflegung bei einer Wander- oder Radtour verpacken zu können oder um den Schlafsack und die Isomatte zu einer Übernachtung unterzubringen. Sie werden den Rucksack wahrscheinlich täglich benutzen. Einen Tourenrucksack müssen Sie nicht extra kaufen. Im Abenteuercamp übernachten wir mit Ihnen nach einer kleinen Wanderung. Schlafsack, Isomatte und Zahnbürste müssen hineinpassen. Es kann nicht schaden kleine Rucksäcke dabei zu haben, wenn mal nur Mittagssnack und Wasser mitgenommen werden muss.
Sonnenschutz. Sonnencreme (wasserfest) für die ganze Familie für zwei Wochen. Bitte bedenken Sie, dass eine Tube in den Rucksack der Kinder gehört, wenn Sie Ihren Nachwuchs zur Kinderbetreuung schicken. Eine Kopfbedeckung empfehlen wir dringend, da wir unter Umständen keinen Schatten finden, zum Beispiel während einer Kanutour. Wir empfehlen auch eine Sonnenbrille (mit UV-Schutz).
private Reiseapotheke. Was dort alles drin ist, hängt sehr stark von Ihnen ab und was sich in Ihrer Familie bewährt hat. Im Zweifel fragen Sie bitte Ihren Hausarzt. Einige Tipps: Salbe gegen Insektenstiche und Sonnenbrand, Mittel gegen Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Reisekrankheit. Ggf. Mittel gegen Allergien. Salbe bei Muskelbeschwerden oder Verstauchungen. Mittel gegen Durchfall, Erkältung und Halsschmerzen. In Slowenien eine Zeckenkarte.
Mückenschutz. In keiner unserer Destination herrschen schwedische Verhältnisse, aber die eine oder andere Mücke surrt dennoch durchs Camp - vor allem abends. Ein Mückenschutzmittel ist daher durchaus sinnvoll.
Festes Schuhwerk, auch für die Kleinen. Jeder, der an einer Wanderung teilnehmen will, benötigt festes Schuhwerk. Wir bieten in allen Camps echte Wanderungen an, für die Wanderschuhe am besten geeignet sind. Sie mögen am Anfang etwas schwer wirken, aber beim Gehen haben sie den Vorteil, das sie festen Halt geben und der Knöchel und die Wadenmuskulatur weniger stark arbeiten müssen. Am Ende des Tages sind sie weniger müde. Das Verletzungsrisiko ist zudem geringer. Darüber hinaus bietet die Sohle von Wanderschuhen mehr Halt auf den Steinen. Mit Wander-Flip-Flops, Wander-Outdoorsandalen oder auch Turnschuhen wird Sie unser Team sehr wahrscheinlich auf viele Wanderungen nicht mitnehmen.
Adapter für Strom. Wenn Sie Strom direkt vom Campingplatz beziehen möchten, benötigen Sie einen CEE-Stecker (3 polig, blau). Die Steckdosen im Camp sind immer für die "normalen deutschen Stecker". Wenn Sie also nur Ihr Smartphone, Laptop oder Ihre Taschenlampe laden möchten, benötigen Sie keinen Adapter. Falls Sie eine Rasierer oder einen Fön im Sanitärhaus nutzen möchten, benötigen Sie einen landestypischen Adapter.
Eigenes Spiel und Sportmaterial. Tischtennisschläger und Bälle haben wir im Camp zu verleihen. Wenn aber die familieninterne Rangliste überprüft werden soll, es also um etwas wichtiges geht, ist der eigenen Schläger vielleicht doch sinnvoll. Gleiches gilt für Badeutensilien, Strandspielzeug, Spiele und vieles mehr. Wenn Sie gern viel Zeit am Strand verbringen, kann eine Kühltasche sinnvoll sein, genau wie eine Strandmuschel.
Ein Urlaub ist eine Auszeit vom Alltag und soll möglichst stressfrei sein. Wir glauben, dass dazu die Campumgebung entscheidend beiträgt. Daher freuen wir uns, wenn elektronische Spielgeräte auch Urlaub machen - zu Hause.

W-Lan ist bei den Rezeptionen vorhanden, zumeist allerdings kostenpflichtig. Hier finden Sie zudem auch keinen "Großstadt-Standard". Vor, während oder nach einem Gewitter fällt das W-Lan gerne mal einige Tage aus und wenn abends viele Menschen gleichzeitig auf das W-Lan zugreifen, geht die Leistung arg in die Knie.

Sie werden mit uns im Familliencamp einen tollen, abwechslungsreichen und entspannten Urlaub erleben. Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen eine angenehme Zeit der Vorfreude.